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Expertenwissen, Testberichte, Kaufberatung

Worx Landroid Vision M600 (WR206E) im Check: Kabellos für 600 m²?

Autor

Robin Ewers

Veröffentlicht

12.10.2026

Worx Landroid Vision M600 WR206E Mähroboter ohne Begrenzungskabel in Frontansicht

Der Worx Landroid Vision M600 ist ein Mähroboter für bis zu 600 m² Rasenfläche, der ohne Begrenzungskabel und ohne RTK-Antenne auskommt. Stattdessen erkennt eine Kamera mit KI-Unterstützung, wo der Rasen endet und welche Hindernisse im Weg stehen. Das klingt unkompliziert – und kann es in einem passenden Garten auch sein.

Spannend ist der Worx Landroid Vision M600 (WR206E) im Jahr 2026 vor allem durch seinen gefallenen Straßenpreis. Allerdings zeigen externe Praxistests, dass zwischen einem klar eingefassten Rasenstück und einem verwinkelten Naturgarten erhebliche Unterschiede liegen. Wir ordnen Technik, Erfahrungen, Grenzen und Kaufpreis ein.

Worx Landroid Vision M600 WR206E Mähroboter mit KI-Kamera

Worx Landroid Vision M600 (WR206E / WR206E.1)

  • Für Rasenflächen bis 600 m²
  • KI-Kamera statt Begrenzungskabel oder RTK-Antenne
  • 18 cm Schnittbreite, 30 % Steigung
  • 20V-PowerShare-Akku zum Wechseln

Worx Vision M600 bei Amazon ansehen*

* Affiliate-Link: Bei einem Kauf erhalten wir eine Provision. Für dich ändert sich der Preis nicht. Verlinkt ist die WR206E.1-Version für 600 m²; Angebot und Lieferumfang bitte vor dem Kauf prüfen.

Worx Landroid Vision M600: technische Daten

Modell Worx Landroid Vision M600, WR206E (im Handel auch WR206E.1)
Geeignete Rasenfläche bis 600 m² laut Hersteller
Navigation Full-HD-Weitwinkelkamera mit HDR und KI; keine RTK-Antenne, kein LiDAR
Begrenzung optische Rasenerkennung, bei unklaren Übergängen Magnetstreifen
Maximale Steigung 30 % laut Worx
Schnittbreite / Schnitthöhe 18 cm / 30–60 mm (manuell einstellbar)
Akku 20 V PowerShare, 2,0 Ah, wechselbar
Konnektivität WLAN, Bluetooth, Worx-Landroid-App
Mehrere Rasenbereiche ja, über RFID-Tags für Übergänge
Geräuschangabe 59 dB laut Worx
Maße / Gewicht 62,6 × 46,0 × 26,5 cm / rund 13,5 kg
Pflege IPX5; Unterseite laut Worx mit Schlauch reinigbar

Die Zahlen beziehen sich auf den Vision M600 WR206E und nicht auf den klassischen Landroid M700 Plus oder die neuere Vision-Cloud-Serie. Herstellerangaben zur Flächen- und Steigleistung sind Maximalwerte und keine Garantie für jedes Grundstück.

Kamera statt Draht: So navigiert der Worx

Während klassische Mähroboter mit Begrenzungsdraht einer verlegten Leitung folgen, analysiert der M600 den sichtbaren Untergrund. Seine HDR-Kamera und die KI sollen zwischen Rasen, Beeten, Wegen und Hindernissen unterscheiden. Worx wirbt dabei mit Reaktionen in 0,05 Sekunden – das ist eine Herstellerangabe zur Bildverarbeitung, keine Garantie, dass jede Gartengrenze rechtzeitig erkannt wird.

Anders als bei vielen RTK- oder LiDAR-Geräten ist keine digitale Kartierung der kompletten Gartenfläche nötig. Der Vision arbeitet mit einem nicht-linearen, eher zufallsorientierten Mähmuster. Auf übersichtlichen Rasenflächen nimmt das viel Einrichtungsarbeit ab. Wer dagegen exakte systematische Bahnen erwartet, sollte das vor dem Kauf berücksichtigen.

Wichtig: Die Kamera kann nur Grenzen zuverlässig berücksichtigen, die sie visuell erkennt. Geht Rasen nahtlos in Nachbars Rasen über oder laufen Beetgrenzen unscharf aus, muss die Fläche unter Umständen zusätzlich markiert werden. Dafür liegen laut Hersteller Magnetstreifen bei. An Teichen, Treppen, Absturzkanten oder öffentlichen Wegen sollten die Grenzen besonders sorgfältig abgesichert werden.

Installation, Rasenzonen und Ladestation

Im Grundfall stellt man die Ladestation auf, setzt den PowerShare-Akku ein und richtet den Mäher ein. Die Kamera orientiert sich während der Fahrt an der Rasenfläche; für die Rückkehr erkennt der Roboter die markierte Ladestation. Ein Erdkabel um den Garten muss nicht verlegt werden. HAUS & GARTEN TEST beschreibt die Einrichtung in seinem mehrwöchigen Praxistest als besonders unkompliziert.

Auch mehrere Rasenabschnitte sind grundsätzlich möglich. Zwei RFID-Tags gehören laut Worx zum Lieferumfang und können Übergänge zwischen Zonen markieren. Trotzdem ist der M600 in erster Linie für einfache, zusammenhängende Rasenflächen attraktiv: Bei komplexen Wegen oder vielen kleinen Zonen steigt der Einrichtungsaufwand, und die Kamera kann an problematischen Übergängen die Orientierung verlieren.

Mähergebnis und Rasenkanten: Gut geschnitten, aber nicht randlos

Der Worx verwendet eine 18 cm breite, selbstnivellierende Messerscheibe mit drei beweglichen Klingen. Die Schnitthöhe wird manuell zwischen 30 und 60 mm eingestellt. Ein Regensensor und die automatische Zeitplanung helfen, den Betrieb an Wetter und Rasen anzupassen. Über die App lassen sich Mähzeiten und weitere Einstellungen festlegen.

Worx nennt die Funktion Cut-to-Edge. Sie reduziert den Randstreifen, beseitigt ihn aber nicht vollständig. Im Praxistest von HAUS & GARTEN TEST blieben an bestimmten Grenzen rund 10 cm Gras stehen. Bei Mauern, Hochbeeten oder unüberfahrbaren Randsteinen ist daher weiterhin ein Rasentrimmer gefragt. Einen nahezu perfekten Kantenschnitt sollte man nicht einplanen.

Was sagen unabhängige Tests zum Worx Vision M600?

HAUS & GARTEN TEST (Juni 2023): Die Redaktion setzte den WR206E mehrere Wochen ein und vergab die Note 1,4 („sehr gut“). Hervorgehoben wurden die einfache Einrichtung, das gleichmäßige Schnittbild und der zuverlässige Betrieb auf der Testfläche. Kritikpunkt war unter anderem der rund zehn Zentimeter breite Reststreifen an manchen Rasenkanten. Originaltest lesen.

Beyond Pixels (Praxistest 2024): Hier fiel die Bilanz deutlich gemischter aus. In einem schwierigen Hauptgarten mit unklaren Grenzen scheiterte bereits die Erkundungsfahrt; das Gerät blieb wiederholt hängen und musste zurückgetragen werden. Die Redaktion lobte zugleich Bedienkonzept und Schnittqualität auf erreichbaren Flächen und vergab 7,5 von 10 Punkten. Zum Praxistest.

Die unterschiedlichen Erfahrungen widersprechen sich nicht zwingend: Das Kamerasystem steht und fällt mit gut erkennbaren Rasenrändern. Auch zwischenzeitliche Software-Updates können das Verhalten verändern. Wer einen schwierigen Garten besitzt, sollte deshalb besonders auf Rückgabemöglichkeiten und eine sorgfältige erste Probefahrt achten.

Preis 2026: Viel günstiger als zur Markteinführung

Worx führt für den WR206E auf der Herstellerseite weiterhin eine UVP von 1.499 Euro auf. Im deutschen Onlinehandel wurde die M600-Baureihe im Herbst 2026 dagegen mehrfach für etwa 400 bis 600 Euro angeboten. Die Höhe hängt von Händler, Ausstattung und Revision ab; es handelt sich ausdrücklich nicht um einen garantierten Tagespreis. Aktuelles Angebot auf Amazon ansehen*.

Das auf Amazon verlinkte Angebot betrifft den WR206E.1 für 600 m², nicht den M800 oder einen Vision Cloud. Bei reduzierten Angeboten lohnen sich ein Blick auf Verkäufer, Gewährleistung, Akku und Zubehör. Durch neue Worx-Vision-Cloud-Modelle gibt es inzwischen technisch modernere Alternativen – deshalb sollte der M600 vor allem über seinen Preis überzeugen.

Vor- und Nachteile des Landroid Vision M600

Das spricht für den M600

  • Keine Verlegung eines Begrenzungsdrahts und keine separate RTK-Antenne
  • Auf klar abgegrenzten Flächen einfache Einrichtung
  • Wiederverwendbarer 20V-PowerShare-Wechselakku
  • App-Steuerung, automatische Zeitplanung und OTA-Updates
  • Im Herbst 2026 teils erheblich günstiger als zur Einführung

Das solltest du bedenken

  • Abhängigkeit von gut erkennbaren Rasengrenzen
  • Bei unklaren Übergängen können Magnetstreifen nötig werden
  • Kantenschnitt nicht vollständig; Nachtrimmen möglich
  • Nur 18 cm Schnittbreite und 2-Ah-Akku im Standardpaket
  • Keine kartengestützte RTK-/LiDAR-Navigation; neue Modelle bieten andere Möglichkeiten

Alternative: Vision M600 oder Landroid M700 Plus?

Merkmal Vision M600 WR206E Landroid M700 Plus WR167E
Empfohlene Rasenfläche bis 600 m² bis 700 m²
Begrenzung KI-Kamera; ohne Draht Begrenzungskabel erforderlich
Schnittbreite 18 cm 18 cm
Akku im Standardpaket 20 V / 2,0 Ah 20 V / 4,0 Ah
Geeignet, wenn … Rasenkanten klar erkennbar sind und kein Kabel verlegt werden soll Einmalige Kabelinstallation und niedrigere Anschaffungskosten akzeptabel sind

Wer mit Begrenzungskabel leben kann, findet im Worx Landroid M700 Plus WR167E eine interessante Alternative. Für stärker verwinkelte Gärten, bei denen visuelle Grenzen problematisch sind, lohnt darüber hinaus der Vergleich mit neueren Geräten mit digitaler Kartierung. Einen Überblick der Worx-Serien gibt unsere Worx-Mähroboter-Herstellerseite.

Für wen eignet sich der Worx Vision M600?

Eine gute Wahl kann er für relativ ebene bis leicht geneigte, klar abgegrenzte Gärten bis rund 600 m² sein, wenn der Verzicht auf Begrenzungsdraht wichtig ist. Besonders überzeugend ist das Gesamtpaket, wenn der aktuelle Preis deutlich unter der früheren UVP liegt und bereits andere Worx-PowerShare-Geräte genutzt werden.

Weniger passend ist er für naturbelassene Grundstücke, verwischte Übergänge zwischen Rasen und Beeten, zahlreiche Engstellen oder Absturzkanten. Gerade in solchen Fällen zeigen die voneinander abweichenden Praxistests, wie stark die Alltagstauglichkeit von den konkreten Gegebenheiten abhängt.

Fazit: Interessanter Drahtlos-Mäher für den richtigen Garten

Der Worx Landroid Vision M600 ist 2026 nicht mehr die modernste drahtlose Technik. Das kamerabasierte Konzept spart die Installation eines Begrenzungskabels, arbeitet komfortabel mit Wechselakku und App und kann auf gut definierten Rasenflächen überzeugende Ergebnisse liefern. Die Grenzen liegen vor allem dort, wo die Kamera den Verlauf der Rasenkante erraten muss.

Unsere Einschätzung: Bei einem günstigen Angebot ist der WR206E.1 eine Überlegung wert – aber nur, wenn die Rasenfläche zu seinem Navigationsprinzip passt. Für schwierige Gärten sind modernere Lösungen mit genauerer Grenzdefinition häufig die sicherere Wahl.

Worx Landroid Vision M600 WR206E Mähroboter mit KI-Kamera

Worx Landroid Vision M600 (WR206E / WR206E.1)

  • Für Rasenflächen bis 600 m²
  • KI-Kamera statt Begrenzungskabel oder RTK-Antenne
  • 18 cm Schnittbreite, 30 % Steigung
  • 20V-PowerShare-Akku zum Wechseln

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Quellen und weiterführende Informationen

Redaktionell recherchiert am 12. Oktober 2026 anhand von Herstellerangaben, unabhängigen Tests und Händlerangeboten. Produktabbildung über OBI. Preise und Softwarefunktionen können sich ändern.

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