Der Segway Navimow i208 LiDAR gehört 2026 zu den interessantesten Mährobotern ohne Begrenzungskabel. Er kombiniert LiDAR-Navigation mit Kamera, kartiert den Garten automatisch und benötigt weder Begrenzungsdraht noch eine separate RTK-Antenne. Im aktuellen Mähroboter-Test von COMPUTER BILD wurde die i2-LiDAR-Serie mit der Note 1,2 „sehr gut“ bewertet; der i208 LiDAR wurde dort als Preis-Leistungs-Sieger hervorgehoben.
Für Gartenbesitzer mit Flächen bis 800 Quadratmeter klingt das zunächst sehr attraktiv. Doch wie gut passt der i208 LiDAR wirklich in den Alltag, wo liegen seine Schwächen und für wen lohnt sich der Kauf? Wir haben Herstellerdaten, aktuelle Testurteile und Nutzermeinungen zusammengetragen.
Hinweis: Dieser Artikel ist kein eigener Praxistest. Wir haben den Navimow i208 LiDAR nicht selbst im Langzeittest gefahren. Die Bewertung basiert auf öffentlich verfügbaren Herstellerinformationen, unabhängigen Tests und Nutzermeinungen.

Segway Navimow i208 LiDAR + Garage M
- Für bis zu 800 m²
- LiDAR + Kamera
- Ohne Begrenzungskabel
- Bis 45 % Steigung
* Affiliate-Link: Bei einem Kauf erhalten wir eine Provision. Für dich ändert sich der Preis nicht. Das Amazon-Angebot enthält den i208 LiDAR inklusive Garage M.
Segway Navimow i208 LiDAR im Überblick
- Geeignet für: Rasenflächen bis 800 m²
- Navigation: LiDAR + Kamera
- Begrenzungskabel: nicht erforderlich
- Externe Antenne: nicht erforderlich
- Maximale Steigung: bis 45 % (24°)
- Akkukapazität: 5,1 Ah
- Mähzeit pro Ladung: rund 110 Minuten
- Fläche pro Ladung: laut Hersteller bis 265 m²
- Geräuschpegel: 59 dB(A)
- Schutzklasse: IP66
- Herstellerpreis: 1.199 Euro
Die technischen Angaben stammen von Segway Navimow. Preise können sich kurzfristig ändern.
Warum ist der Navimow i208 LiDAR so interessant?
Der größte Unterschied zu vielen älteren Mährobotern ist die Navigation. Klassische Modelle benötigen ein Begrenzungskabel, das einmal rund um die Rasenfläche verlegt werden muss. Neuere Geräte arbeiten häufig mit RTK-GPS und benötigen dafür eine zusätzliche Antenne mit möglichst freier Sicht zum Himmel.
Der i208 LiDAR setzt für seine Navigation vor allem auf LiDAR und Kamera. Zusätzlich unterstützt Navimow inzwischen Network RTK, benötigt dafür aber keine eigene RTK-Antenne im Garten. Der Mäher scannt seine Umgebung und erstellt daraus eine Karte. Dadurch kann er auch in Bereichen navigieren, in denen Satellitensignale problematisch sind – etwa unter Bäumen oder nahe an Gebäuden.

Einrichtung ohne Begrenzungskabel und ohne Antenne
Segway bewirbt die Funktion als „Drop and Mow“. Nach dem Aufstellen der Ladestation kann der Roboter den Garten automatisch erfassen. Das ist vor allem für Nutzer interessant, die keine Kabel verlegen oder eine RTK-Antenne montieren möchten.
Die automatische Kartierung bedeutet allerdings nicht, dass jeder Garten völlig ohne Nacharbeit auskommt. Sperrzonen, getrennte Rasenflächen oder spezielle Bereiche lassen sich anschließend in der Navimow-App anpassen. Mit GeoSketch stellt Segway dafür eine Kartenansicht bereit, die sich an realen Gartenstrukturen orientiert.
Testurteil: COMPUTER BILD vergibt 1,2
Im Test von COMPUTER BILD erreichte der Navimow i208 LiDAR die Note 1,2 (sehr gut). Besonders positiv bewertet wurden die einfache Installation, die übersichtliche App, die präzise Navigation und das saubere Schnittbild.
Im großen Mähroboter-Vergleich 2026 führt COMPUTER BILD die i2-LiDAR-Serie zudem als Preis-Leistungs-Sieger. Damit landet der i208 LiDAR zwar nicht auf Platz eins der Gesamtwertung, bietet nach Einschätzung der Redaktion aber einen besonders guten Kompromiss aus Preis, Technik und Leistung.
LiDAR und VisionFence: Hindernisse erkennen statt nur anstoßen
Zur Navigation kommt die Hinderniserkennung VisionFence. Laut Segway erkennt das System mehr als 200 verschiedene Hindernistypen und soll Objekte mit einer Genauigkeit von bis zu einem Zentimeter erfassen können. Dazu zählen beispielsweise Gartenmöbel, Spielzeug oder Tiere.

Gerade in Familiengärten ist eine gute Hinderniserkennung ein wichtiger Punkt. Trotzdem sollte man sich nicht ausschließlich auf die Automatik verlassen: Kleine Gegenstände, sehr flache Hindernisse oder schlecht erkennbare Objekte können für jeden Mähroboter problematisch sein.
Mähleistung auf bis zu 800 Quadratmetern
Der i208 LiDAR ist für Flächen bis 800 Quadratmeter ausgelegt. Laut Hersteller schafft er mit seinem 5,1-Ah-Akku etwa 110 Minuten Mähzeit pro Ladung und rund 265 Quadratmeter Fläche pro Ladezyklus.
Das Gerät arbeitet systematisch Bahn für Bahn statt nach dem Zufallsprinzip. Dadurch sollen unnötige Fahrwege reduziert werden. COMPUTER BILD bescheinigt dem Modell ein sauberes Schnittbild auf größeren Flächen.
Wie gut kommt der Navimow i208 LiDAR mit Steigungen zurecht?
Navimow gibt unter definierten Testbedingungen eine maximale Steigfähigkeit von bis zu 45 Prozent beziehungsweise 24 Grad an. Die Herstellerangabe bezieht sich auf trockenen Rasen, etwa 5 cm Grashöhe und eine hindernisfreie Steigung. Damit eignet sich der i208 LiDAR auch für moderat geneigte Grundstücke. Unterstützt wird er dabei von profilierten Offroad-Rädern und einer elektronischen Traktionskontrolle.

Wer jedoch sehr steile, rutschige oder stark unebene Flächen hat, sollte sich auch die AWD-Modelle mit Allradantrieb ansehen. Diese sind speziell für schwierigeres Gelände ausgelegt.
Die wichtigsten Vorteile
- Kein Begrenzungskabel: Der Garten muss nicht aufwendig mit Draht eingefasst werden.
- Keine RTK-Antenne: Das reduziert Installationsaufwand und mögliche Empfangsprobleme.
- LiDAR + Kamera: Die Kombination ermöglicht eine präzise Orientierung auch unter Bäumen oder nahe an Gebäuden.
- Automatische Kartierung: Der Roboter kann die Rasenfläche weitgehend selbst erfassen.
- Gute externe Testergebnisse: COMPUTER BILD bewertet den i208 LiDAR mit 1,2.
- Leiser Betrieb: 59 dB(A) sind für einen Mähroboter angenehm zurückhaltend.
Wo liegen die Schwächen?
Auch der Navimow i208 LiDAR ist nicht perfekt. COMPUTER BILD kritisiert insbesondere leichte Schwächen beim Kanten- und Eckenschnitt. Das ist bei vielen Mährobotern ein typisches Problem: Die Messer reichen konstruktionsbedingt nicht immer bis direkt an Mauern oder feste Rasenkanten heran.
Außerdem fehlt ein gezielter Spot-Mähmodus. Wer einzelne Stellen kurzfristig intensiver mähen möchte, kann das nicht so komfortabel starten wie bei einigen Konkurrenzmodellen.
Ein weiterer Punkt betrifft die Mobilfunkverbindung: Der integrierte 4G-Dienst ist im ersten Jahr inklusive. Danach kostet die Verlängerung laut Navimow derzeit 29,99 Euro pro Jahr. Die Gebühr bezieht sich auf den Mobilfunkdienst für Funktionen wie Fernzugriff, Positionsverfolgung und Benachrichtigungen.
Was sagen Käufer?
Auch die Nutzerbewertungen fallen überwiegend positiv aus. Das Vergleichsportal Testberichte.de fasste zum Recherchezeitpunkt 366 Amazon-Bewertungen mit durchschnittlich 4,5 von 5 Sternen zusammen. Besonders häufig werden die einfache Einrichtung, Navigation und Bedienung positiv erwähnt.
Solche Bewertungen sollte man trotzdem nicht mit einem Labortest gleichsetzen. Sie sind vor allem interessant, um typische Alltagserfahrungen und wiederkehrende Kritikpunkte zu erkennen.
Preis: 1.199 Euro UVP – Angebote deutlich darunter möglich
Segway nennt für den i208 LiDAR eine unverbindliche Preisempfehlung von 1.199 Euro. Im Laufe des Jahres 2026 gab es allerdings bereits mehrfach Angebote um 899 Euro, teilweise inklusive Mähergarage. COMPUTER BILD berichtete beispielsweise im August 2026 über ein entsprechendes Amazon-Angebot.
Gerade bei Mährobotern schwanken die Preise saisonal stark. Vor dem Kauf lohnt sich deshalb ein aktueller Preisvergleich.
Für wen lohnt sich der Navimow i208 LiDAR?
Besonders interessant ist der i208 LiDAR für Gartenbesitzer, die einen modernen Mähroboter für etwa 400 bis 800 Quadratmeter suchen und möglichst wenig Aufwand bei der Installation haben möchten.
Gut geeignet ist er insbesondere für:
- Gärten bis 800 m²
- Grundstücke mit Bäumen oder Bereichen nahe am Haus
- Nutzer, die kein Begrenzungskabel verlegen möchten
- Nutzer, die keine zusätzliche RTK-Antenne installieren möchten
- moderat geneigte Rasenflächen
- Smart-Home- und App-Nutzer
Für einen sehr kleinen, einfachen Stadtgarten ist die Technik dagegen möglicherweise unnötig aufwendig und teuer. Bei extremen Steigungen oder sehr unebenem Gelände kann ein Allradmodell die bessere Wahl sein.
Fazit: Einer der spannendsten Mähroboter bis 800 m² im Jahr 2026
Der Segway Navimow i208 LiDAR verbindet mehrere Entwicklungen, die moderne Mähroboter deutlich komfortabler machen: kein Begrenzungskabel, keine externe Antenne, automatische Kartierung und eine Kombination aus LiDAR und Kamera.
Dass COMPUTER BILD das Modell mit 1,2 bewertet und zum Preis-Leistungs-Sieger 2026 kürt, passt zum Gesamtbild. Besonders attraktiv wird der i208 LiDAR, wenn er deutlich unter seiner UVP von 1.199 Euro angeboten wird.
Perfekt ist er nicht. Beim Kantenschnitt gibt es noch Luft nach oben, und einige Komfortfunktionen fehlen. Für viele mittelgroße Gärten dürfte er 2026 trotzdem zu den interessantesten Mährobotern ohne Begrenzungskabel gehören.

Segway Navimow i208 LiDAR + Garage M
- Für bis zu 800 m²
- LiDAR + Kamera
- Ohne Begrenzungskabel
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